Stock_Förderung

Forschungs- und Forschungspersonalförderung

Richtlinie zur Förderung der Forschung

Zur Unterstützung des nachhaltigen Ausbaus von Forschungsschwerpunkten an den Thüringer Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden über die Richtlinie zur Förderung der Forschung der Aufbau von Forschungsinfrastruktur und wissenschaftliche Forschungsvorhaben durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft gefördert.

Zuständige Antrags- und Bewilligungsbehörde ist die Thüringer Aufbaubank.Grundsätzlich werden die Antragsberechtigten einmal jährlich durch die Thüringer Aufbaubank zur Teilnahme an einem Wettbewerbsverfahren mit einer zweistufigen Antragstellung aufgerufen.

Aktuelle Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter:

http://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Foerderung-der-Forschung


 

Förderung von Personal für Forschung und Entwicklung

Aus Mitteln des ESF-Strukturfonds und des Freistaats Thüringen fördert Thüringen auf Grundlage der FuE-Personal Richtlinie folgende Maßnahmen:

  • Thüringen Stipendium
  • Thüringen-Stipendium Plus
  • Einsatz von innovativem Personal
  • Entsendung von FuE-Personal
  • Ausleihe von hochqualifiziertem FuE-Personal sowie
  • Forschergruppen.

Weitere Informationen zu diesem Förderprogramm erhalten Sie unter:

www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/TEC-FuE-Personal-Richtlinie

Thüringen Stipendium Plus jetzt für alle Studienrichtungen!
Mit dem Thüringen Stipendium Plus können kleinen und mittelständische Thüringer Unternehmen Studenten und Studentinnen fördern und nach ihrem erfolgreichen Abschluss als Innovatives Personal einstellen. Neu ist die Förderung von Studenten und Studentinnen aller Studienrichtungen, wobei die MINT-Fächer überwiegen sollen.
Die Laufzeit beträgt dabei insgesamt maximal drei Jahre. Die Grundlage für dieses Programm bildet die FuE-Personal Richtlinie.
Ziel der Förderung ist Thüringer Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung Innovativer Produkte und Prozesse mit gut ausgebildetem akademischem Nachwuchs zu unterstützen. Informationen zum Thüringen Stipendium Plus erhalten Sie unter: www.aufbaubank.de/thueringenstipendiumplus


 

Landesprogramm ProExzellenz

Phase I (2008-2011), Phase II (2014-2019/20)

Das Landesprogramm ProExzellenz wurde in seiner Förderphase I im Jahr 2008 als zentraler Teil der Zukunftsinitiative des Freistaats Thüringen initiiert. Wesentliche Ziele dieses Programms waren der Ausbau und die Stärkung bestehender exzellenter Forschungsstrukturen, der Erfolg im Wettbewerb um die talentiertesten Köpfe und die Stärkung der Innovations- und Clusterfähigkeit sowie die Förderung exzellenter Lehre. Rund 50 Mio. Euro standen in der ersten Förderrunde zur Verfügung. Von 70 eingereichten Anträgen aller Thüringer Hochschulen mit einem Gesamtvolumen von knapp 110 Mio. Euro waren 27 Vorhaben im Begutachtungsprozess erfolgreich.

Im Sommer 2012 wurde das Programm durch die Thüringer Programmkommission evaluiert (Evaluierungsbericht) und als sehr erfolgreich eingeschätzt. Aufgrund dieses Ergebnisses und der Empfehlung, das Programms fortzusetzen, hat die Thüringer Landesregierung im Herbst 2012 beschlossen, „ProExzellenz“ mit einem Haushaltsvolumen in Höhe von 20 Mio. € neu aufzulegen.

In der aktuellen Förderphase II wurden in zwei Förderlinien insgesamt 21 Anträge mit einem Volumen von 56,7 Mio. Euro eingereicht. Davon waren 10 Vorhaben erfolgreich. Die Neuauflage des Programms wurde mit klaren strukturellen Zielen verbunden. So wird die Stellung der Universitäten im Wissenschaftssystem gestärkt. Durch die Förderung einzelner größerer Projekte bzw. Kompetenzzentren der Hochschulen sowie von Profilprofessuren soll ein deutlicher Impuls für weitere strukturelle Zuwächse und Drittmitteleinwerbungen (Bund, DFG, EU) im Wissenschafts- und Forschungsbereich Thüringens erzielt werden.


Landesprogramm „ProDigital“

(2020-2024)

Vor dem Hintergrund der Herausforderungen, die mit der Digitalisierung einhergehen, hat die Thüringer Landesregierung ein Förderprogramm aufgelegt, das mit den Hochschulen erneut gezielt die wesentlichen Innovationstreiber Thüringens anspricht. Die Hochschulen sollen in Kooperation untereinander sowie in Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen an Vorhaben mit Digitalisierungsbezug arbeiten, relevante Fragestellungen untersuchen bzw. Lösungen für aktuelle Problemstellungen entwickeln. Als Teil der Thüringer Digitalisierungsstrategie will das Landesprogramm ProDigital dazu beitragen, dass gesellschaftlich und wirtschaftliche Chancen wie Steigerung der Innovationskraft und der Internationalität, bessere Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft, leichte Gewinnung und Nutzung medialer Daten etc. besser genutzt werden können. Andererseits muss es gelingen, die Herausforderungen anzunehmen, die im Bereich technischer, mathematischer und physikalischer Problematiken ebenso liegen wie im Bereich gesellschaftlicher Auswirkungen der digitalen Entwicklung – etwa beim Umgang mit Veränderungen in der Arbeitswelt, dem Verständnis für und die Erhöhung der Sicherheit im Umgang mit Daten, der Handhabung rechtlicher und ethischer Fragestellungen z.B. hinsichtlich künstlicher Intelligenz.

Das Landesprogramm „ProDigital“ verfügt bei einer Laufzeit von fünf Jahren über ein Fördervolumen in Höhe von 10 Mio. Euro. Es enthält zwei Förderlinien. In Linie a) – „Impact-Projekte“ – können große, kooperative Vorhaben mit einem möglichen Umfang von mehreren Millionen Euro für bis zu fünf Jahren gefördert werden.

In Förderlinie b) – „Impuls -Projekte“ – stehen Mittel für kleinere, agile Vorhaben mit größerer Anwendungsnähe und kürzerer Laufzeit sowie geringerem Mittelvolumen zur Verfügung.

Unterlagen:

Programmkommission

Das Land Thüringen hat zur Begutachtung der Forschungsvorhaben und zur Beratung der Landesregierung die Thüringer Programmkommission eingerichtet. Diese besteht aus unabhängigen, von außerhalb Thüringens kommenden Wissenschaftlern aus Hochschulen und unabhängigen Forschungseinrichtungen sowie aus Vertretern der anwendungsnahen Forschung. Vorsitzender ist der für Wissenschaft und Forschung zuständige Staatssekretär. Die Programmkommission lässt die Projekte von in der Regel zwei externen Fachwissenschaftlern begutachten („peer-review-Verfahren“) und spricht auf Basis dieser Bewertungen die Förderempfehlungen für die besten Vorhaben aus. Grundlage für die Entscheidungen der Programmkommission sind die jeweiligen Programme und Ausschreibungen, die auf den Inhalten der Thüringer Forschungsstrategie, der Regionalen Innovationsstrategie für Thüringen RIS 3 sowie der Thüringer Digitalstrategie basieren.

Kontakt:

diana.hellwig@tmwwdg.thueringen.de

 

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