strategische Überlegungen

Strategien des Freistaats Thüringen

Im Jahr 2007 beschloss die Thüringer Landesregierung eine einheitliche und  ressortübergreifende Forschungsstrategie. Die Forschungsstrategie folgt zwei Prioritäten:

Zum einen werden bestehende Schwerpunkte, die insbesondere durch Förderung in nationalen Programmen ausgewiesen sind, so ausgebaut, dass ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit gesichert und erhöht wird. Dabei werden institutionenübergreifende Strukturen geschaffen, die neben dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn auch der Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen.


Sie wird seitdem fortgeschrieben und bildet die Grundlage für die Entscheidung über die Förderung von Forschungsprojekten. Seit 2015 ergänzt sie die "Regionale Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen - RIS3 Thüringen".

Zielsetzung der RIS3 Thüringen ist es, vorhandene Spezialisierungsvorteile und -potenziale für ein intelligentes, nachhaltiges und sozial integratives Wachstum zu nutzen und weiter zu entwickeln. Hierzu bedarf es einer „thematischen Fokussierung durch Identifikation jener Themenfelder, welche die meisten innovativen Impulse erwarten lassen“. In dem oben erwähnten Beteiligungsprozess wurden die Spezialisierungsfelder:

  • Industrielle Produktion und Systeme,
  • Nachhaltige und intelligente Mobilität und Logistik,
  • Gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft,
  • Nachhaltige Energie und Ressourcenverwendung

sowie das Querschnittsfeld

  • Informations- und Kommunikationstechnologien, innovative und produktionsnahe Dienstleistungen

identifiziert. Die folgende Abbildung zeigt das Strategiedesign der Thüringer Innovationsstrategie.


Übersicht der Schwerpunkte der RIS 3

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