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Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V. baut seine Infrastruktur aus


Förderung mit rund 550.000 Euro im Rahmen des Corona-Sonderförderprogramms „FuE-Schub“ für wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen

Im Rahmen des im Februar aufgelegten Corona-Sonderförderprogramms „FuE-Schub“, erhält die Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V. (GFE) rund 550.000 Euro. Die Förderung dient der Investition in die Geräte- und digitale Infrastruktur. „Die wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen liefern der Thüringer Wirtschaft den innovativen Input für die Verbesserung ihrer Produkte und Prozesse – und tragen gerade in der Corona-Krise dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern“, so Wissenschaftsstaatssekretär Carsten Feller bei seinem heutigen Besuch der GFE. „Mit der Sonderförderung wollen wir unseren Forschungseinrichtungen ermöglichen, auf die coronabedingten Anforderungen an die Infrastruktur schnell reagieren zu können.“ 

Rund 500.000 Euro investiert die GFE etwa in eine Werkzeugmaschine (sog. Fertigungszentrum), mit der Kleinst- und Mikrowerkzeuge mit speziellen Beschichtungen bei der Bearbeitung von schwer verformbaren Materialien erprobt werden können. Rund 50.000 Euro fließen in das Upgrade der gegenwärtigen Netzwerkinfrastruktur hin zu einer Übertragungsleistung von 40 GBit/s und in die Verbesserung der Datensicherheit. Damit sollen die Voraussetzungen für Digitalisierungsvorhaben im Bereich intelligenter Prozessketten und digitaler Prozessüberwachung geschaffen werden.

Die Förderung ist Teil des Corona-Sonderförderprogramms „FuE-Schub“, im Rahmen dessen das Wissenschaftsministerium die wirtschaftsnahen Thüringer Forschungseinrichtungen mit zusätzlich fünf Millionen Euro bei der Anschaffung von Geräten, Ausstattungen und digitalen Infrastrukturen unterstützt. Die Projekte müssen einem der fünf Schwerpunkte der Thüringer Innovationsstrategie zuzuordnen sein. Die Mittel für das Programm „FuE-Schub“ stammen aus dem Corona-Sonderfonds, den das Land im vergangenen Jahr aufgelegt hatte. Für die Förderung der angewandten und wirtschaftsnahen Forschung und Technologie insgesamt stellt das Ministerium allein in diesem Jahr mehr als 250 Millionen Euro bereit.

Die GFE in Schmalkalden gehört mit ca. 10,1 Millionen Euro Gesamteinnahmen und ca. 84 Mitarbeitern zu den mittelgroßen Wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen Thüringens. Im Rahmen seiner Förderrichtlinien hat der Freistaat Thüringen die GFE in der letzten EU-Förderperiode (2014-2020) mit ca. 4,3 Millionen Euro unterstützt. Die neun wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen sind wichtige Akteure im Thüringer Innovationssystem und wurden in der zurückliegenden Förderperiode (2014-2020) insgesamt mit 31,7 Millionen Euro unterstützt. Sie sind im Forschungs- und Technologieverbund Thüringen (FTVT) zusammengeschlossen. Einen Überblick über die Institute finden Sie hier.

 

Peggy Hoy
Stv. Pressesprecherin

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