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Standort der ehemaligen Schokoladenfabrik in Greußen wird revitalisiert


„Beseitigung eines langjährigen städtebaulichen Missstands“ / Klare Stadtratsbeschlüsse für Abriss vorhandener Gebäude / Tiefensee übergibt 2,3 Millionen Euro für Altstandort-Sanierung in Greußen

Einen Förderbescheid über 2,35 Millionen Euro hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute an den Bürgermeister der Stadt Greußen, Torsten Abicht, übergeben. Das Geld fließt in die Wiederherrichtung des gut 1,1 Hektar großen Areals der ehemaligen Schokoladenfabrik an der Schwarzburger Straße und seine Umwandlung in einen modernen Gewerbestandort. Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf 2,6 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen bis Ende kommenden Jahres abgeschlossen sein.

„Gut erschlossene Gewerbestandorte sind eine wichtige Voraussetzung für die Ansiedlung neuer und die Erweiterung bestehender Betriebe“, sagte Tiefensee. Mit der Revitalisierung eines Altstandorts werde in Greußen nunmehr ein seit den 1990er Jahren bestehender städtebaulicher Missstand beseitigt und zugleich Platz für weiteres Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze geschaffen. Gegenwärtig liegen für die zu erschließende Fläche zwei Ansiedlungsnachfragen bei der Stadt mit einem Flächenbedarf von ca. 0,8 Hektar vor.

Das ehemalige Werksgelände mit sechs Produktionsgebäuden befindet sich in einem desolaten Zustand. Die Gebäude sind zum größten Teil baufällig und einsturzgefährdet. Es gibt daher klare Stadtratsbeschlüsse, die einen Abriss der vorhandenen Bauten und die Entwicklung der Liegenschaft zu einer Gewerbefläche vorsehen. Deshalb soll das Gelände nunmehr beräumt, die gesamte Bausubstanz einschließlich der Fundamente abgebrochen, die Versiegelungen und alten Leitungen beseitigt werden. Vorhandene Schadstoffe werden fachgerecht entsorgt. Anschließend soll der Gewerbestandort verkehrs- und medientechnisch über die Schwarzburger Straße erschlossen werden. Nach Abschluss des Projektes stehen mehrere Gewerbeparzellen zur Vermarktung bereit.

 

Stephan Krauß
Pressesprecher

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