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Tiefensee: Thüringer Corona-Stufenplan bietet gute Orientierung für Wirtschaft und Hochschulen


Fundierter Beitrag Thüringens zu anstehenden Länderabstimmungen

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee sieht den heute von der Landesregierung vorgestellten „Thüringer Orientierungsrahmen“ als „komplexen, aber durchdachten Fahrplan zum Umgang mit der Corona-Krise“. „Thüringen leistet damit einen fundierten Beitrag zu den anstehenden Länderabstimmungen“, sagte Tiefensee. Die künftigen Entscheidungen Thüringens würden sich daran maßgeblich orientieren. In den Orientierungsrahmen eingeflossen seien nicht zuletzt auch die Interessen von Wirtschaft und Hochschulen, mit denen sein Haus in regelmäßigem Austausch stehe.

Als wichtige Eckpfeiler des Papiers sieht Tiefensee vor allem die in den Stufenplan eingebauten „Flexibilisierungsfaktoren“ wie z.B. die Möglichkeit, bei einem Inzidenzwert von unter 50 regionale Öffnungsklauseln für Einzelhandel und Gastronomie vorzusehen – oder auch den Ansatz, zwischen den einzelnen Inzidenzstufen „Schwellenkorridore“ vorzusehen, die eine flexible Reaktion auf die aktuelle Entwicklung ermöglichen.

Entscheidend sei für ihn auch gewesen, dass gerade Gesundheits- und körpernahe Dienstleister wie Friseure, Physiotherapeuten, Fußpfleger usw. unter den Stufen 3 und 4, medizinisch relevante Dienstleistungen auch unter der höchsten Inzidenzstufe 5 weiterhin geöffnet bleiben könnten. „Ich halte es für wichtig, dass die Bereiche, die für das unmittelbare köprerliche Wohlbefinden der Menschen sorgen, gerade in Krisenzeiten weiter aktiv bleiben können.“

Ein weiterer wichtiger Punkt seien die klaren Regelungen für die Gastronomie und das Beherbergungsgewerbe, wobei der Thüringer Orientierungsrahmen gerade für Gastronomie, Anbieter von (abgeschlossenen) Ferienwohnungen und Campingplatzbetreiber vergleichsweise großzügige Öffnungsmöglichkeiten bis einschließlich Stufe 3 einräume. „Dies zugrunde gelegt, rückt eine Öffnung dieser Bereiche nunmehr in greifbare Nähe“, betonte der Minister.

Auch für den Hochschulbereich biete der Stufenplan eine klare Orientierung – hier bleibe der Präsenzbetrieb unter Einschränkungen bis einschließlich Stufe 3 unter Einschränkungen möglich.  Zu den Ausnahmen zählen über die bisherigen Tatbestände hinaus (Labortätigkeiten, Praktika, praktische/künstlerische Ausbildungsabschnitte, Prüfungen) künftig auch generell alle Angebote für die Zielgruppen der Erstsemester und Hochschulabsolventen, die eine besonderen Betreuung durch die Hochschule bedürfen.
 

Stephan Krauß
Pressesprecher, Referatsleiter

 

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