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Wirtschaftsministerium fördert gemeinsame Forschungsprojekte von Unternehmen und Instituten


Tiefensee: Innovation ist Turbo aus der Krise / Rund 20 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln

Rückenwind für Innovation: Das Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium hat einen neuen Wettbewerbsaufruf für Verbundforschungsprojekte gestartet. Bis zum 12. März 2021 können Unternehmen und Forschungseinrichtungen Fördergelder für die gemeinsame Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen beantragen. Insgesamt stellt das Land für diesen Zweck mehr als 20 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln zur Verfügung. Neben Vorhaben zur Stärkung der Wirtschaft in der Corona-Krise (insbes. in den Schwerpunktbereichen der Thüringer Innovationsstrategie) können zusätzlich auch digitale Lösungen zur Stärkung des Einzelhandels und der Innenstädte sowie Projekte aus der Wasserstoffforschung und Initiativen im Bereich unbemannter Luftfahrtsysteme (Drohnen) gefördert werden.

„Innovation kann für viele, gerade technologieorientierte Unternehmen der Turbo aus der Krise sein“, sagte Thüringens Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Ein Neustart der Wirtschaft nach Corona sei wesentlich auf technologisch hochwertige, innovative Produkte und Dienstleistungen angewiesen. Dabei habe aber gerade die kleinteilige mittelständische Thüringer Wirtschaft großen Bedarf am Technologietransfer aus Hochschulen und Forschungsinstituten. „Mit unserer Verbundforschungsinitiative wollen wir deshalb die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft über ganz konkrete FuE-Projekte gezielt verstärken.“

Die geförderten Projekte sollen bereits zum 1. Juli 2021 starten und bis Mitte 2023 beendet sein. Antragsberechtigt sind voneinander rechtlich unabhängige mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen (große Unternehmen in Kooperation mit diesen), die gemeinsam an einem konkreten Forschungsvorhaben arbeiten.

Die konkreten Förderkonditionen und Ausschreibungsbedingungen finden sich auf der Seite der Thüringer Aufbaubank.


Peggy Hoy
Stv. Pressesprecherin

 

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