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Wissenschaftsstaatssekretär Feller übergibt Förderzusage für Digitalisierungs-Professuren an Fachhochschule Erfurt


Querschnittsaufgabe Digitalisierung stärker in Hochschullehre verankern

Digitale Technologien und Verfahren sollen künftig noch stärker in Lehre und Forschung der Thüringer Hochschulen verankert werden. Dazu werden im Rahmen des neuen Programms „PROF-IT 25“ derzeit bis zu 25 zusätzliche Professuren mit einem Schwerpunkt „Digitalisierung“ geschaffen – davon zwei W2-Professuren an der Fachhochschule Erfurt sowie eine weitere W2-Professur gemeinsam mit der Universität Erfurt. Die Finanzierungszusage über insgesamt 475.000 Euro für diese drei Stellen – von denen eine geteilt, also zu jeweils 50 Prozent besetzt wird – hat Thüringens Wissenschaftsstaatssekretär Carsten Feller heute an die FH Erfurt übergeben. Bis 2025 stellt das Ministerium allen zehn Thüringer Hochschulen für diesen Zweck 18 Millionen Euro aus Mitteln des Zukunftsvertrags „Studium und Lehre stärken“ bereit.

„Die Hochschulen sind wichtige Impulsgeber für die Digitalisierung. Mit PROF-IT 25 wollen wir sie in dieser wichtigen Funktion zusätzlich stärken“, sagte Feller. Eine zentrale Aufgabe der neuen Professuren werde es sein, die Absolventinnen und Absolventen auf eine zunehmend digitale Arbeitswelt vorzubereiten. Neue digitale Verfahren und Technologien sollten in allen Studienfächern stärker zum Tragen kommen – und das hier erworbene Wissen dann auch in Unternehmen und Institutionen besser nutzbar gemacht werden, so der Staatssekretär: „Mit den Digital-Professuren sorgen wir dafür, dass die Querschnittsaufgabe Digitalisierung in Lehre, Forschung und auch beim Technologietransfer künftig noch stärker verankert wird.“

Der Präsident der FH Erfurt, Prof. Dr. Frank Setzer, erklärte: „Die Digitalprofessuren stärken das Profil der FH Erfurt im Hinblick auf die Zukunftsthemen ‚Klima- und Ressourcenschutz sowie Nachhaltigkeit‘, ‚digitale Teilhabe‘ und ‚Building Information Modelling‘. Mit der gemeinsam von der FH Erfurt und der Universität Erfurt getragenen Digitalprofessur ‚Digital Humanities‘ gelingt die interdisziplinäre Verschneidung von Geisteswissenschaften und Informatik über Hochschulen hinweg. Dies ist wegweisend in Thüringen. Die Digitalprofessuren geben einen beachtlichen Schub für die Implementierung der Digitalisierung in Lehre und Forschung.“

Die Fachhochschule Erfurt wird mit Unterstützung des Landes die folgenden Professuren besetzen:

  • W2-Professur für „Digitalisierung und Nachhaltige Landnutzung“ an der Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst (ab Wintersemester 2021/22);
  • eine halbe W2-Professur „Digitale Stadt und Teilhabe“ sowie eine halbe W2-Professur „Digitale Fabrikation“ an der Fakultät Architektur und Stadtplanung (ab Wintersemester 2023/24);
  • eine W2-Professur „Digital Humanities – Hybride Bildungs- und Kommunikationsräume“ gemeinsam mit der Universität Erfurt im Fachbereich Angewandte Informatik (ab Sommersemester 2022).

Stephan Krauß
Pressesprecher, Referatsleiter

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