Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Zu heutigen Verlautbarungen der CDU-Fraktion über die Umsetzung der 3G-Regel an den Thüringer Hochschulen erklärt Thüringens Wissenschaftsstaatssekretär Carsten Feller:


„Die 3G-Regel ist Voraussetzung dafür, dass Lehrveranstaltungen ab dem Wintersemester wieder überwiegend im Präsenzbetrieb stattfinden können. Diese Position wird von den Hochschulen ausnahmslos geteilt. Das Thema wurde auch im Vorfeld der aktuell gültigen Corona-Verordnung mit allen Beteiligten erörtert. Erst am gestrigen Tag fand die regelmäßig stattfindende gemeinsame Sitzung der Landespräsidentenkonferenz und des Wissenschaftsministeriums statt. Hier wurde die künftige Umsetzung der 3G-Regel sachlich erörtert – ‚Unmut‘ wurde in keiner Weise geäußert.

Hinsichtlich der Frage, wie die ‚3G‘-Regel umgesetzt und insbesondere ihre Einhaltung kontrolliert werden kann, laufen derzeit die Abstimmungen zwischen dem Land und den Hochschulen. Hier zeichnen sich praktikable und für die Hochschulen ohne übergroßen Aufwand umsetzbare Lösungen ab, zumal die Hochschulen – anders als bspw. Gastronomie oder Veranstalter – keine vollständigen Einlasskontrollen, sondern lediglich stichprobenartige Überprüfungen durchzuführen brauchen. So hat der Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Professor Rosenthal, in der gestrigen Landespräsidentenkonferenz ausgeführt, dass er den Sicherheitsdienst seiner Hochschule beauftragt habe, entsprechende Stichprobenkontrollen durchzuführen. Darüber hinaus werden aber auch Praxisbeispiele aus anderen Bundesländern, die bereits entsprechende Verfahren vereinbart haben – wie z.B. Baden-Württemberg –, auf ihre Übertragbarkeit auf die Thüringer Hochschulen überprüft und als Blaupause für das weitere Vorgehen herangezogen.“

Zudem weist der Staatssekretär ausdrücklich darauf hin, dass die Kosten für Schnelltests von Studierenden, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, von der öffentlichen Hand übernommen werden. Feller: „Alle anstehenden Verfahrensfragen werden rechtzeitig vor Semesterbeginn in enger Abstimmung mit den Hochschulen geklärt – wie überhaupt Land und Hochschulen seit Beginn der Corona-Krise in regelmäßigem Dialog stehen. Irgendwelche ‚Umfragen’ oder Hinweise der CDU sind nicht nur überflüssig, sondern hinken auch den bereits laufenden Abstimmungsprozessen hinterher.“

 

Stephan Krauß
Pressesprecher, Referatsleiter

Der Freistaat Thüringen in den sozialen Netzwerken: