COVID-19: Hohe Nachfrage in der Wirtschaft: 20.000 Anträge auf Corona-Soforthilfe gestellt


Tiefensee: „Schutzschirm“ greift – Auszahlung der Gelder durch die Thüringer Aufbaubank läuft

Ungebrochen hohe Nachfrage nach dem vom Land aufgelegten „Corona-Soforthilfeprogramm für die Thüringer Wirtschaft“: Bis heute – d.h. in nur knapp einer Woche – sind rund 20.000 Anträge auf einen Einmal-Zuschuss bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) oder einer der sechs IHKs oder Handwerkskammern gestellt worden. Förderentscheidungen werden zügig getroffen. Die Auszahlung der Gelder läuft.

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee sagte, das Land habe damit in Rekordzeit eine förderrechtliche und finanzielle „Herkulesaufgabe“ bewältigt. „Der Schutzschirm für die Wirtschaft greift“, so der Minister. Ministerien, Aufbaubank und Kammern seien dafür an die Grenzen des Machbaren gegangen, um die Unternehmen nicht im Regen stehen zu lassen. Dies sei nur durch eine der aktuellen Krisensituation angemessene unbürokratische Vorgehensweise möglich gewesen, für die er sich bei den genannten Akteuren bedankte.

Ausdrücklich begrüßte Tiefensee das heute vorgestellte Soforthilfeprogramm des Bundes für Kleinstunternehmen und Soloselbständige. Allerdings hätte er sich gewünscht, dass dieses Programm ähnlich unbürokratisch ausgestaltet worden wäre wie das des Landes. „Ein zweiseitiger Förderantrag wird für die Bundesförderung nach jetzigem Stand nicht reichen. Es wäre gut gewesen, wenn der Bund den Ländern bei der Umsetzung etwas freiere Hand gelassen hätte.“ Dennoch sei es wichtig, dass nun auch der Bund erhebliche Mittel zur Unterstützung der Wirtschaft bereitstelle. Sobald die Förderkriterien endgültig fixiert seien, werde die Antragstellung ebenfalls über die TAB möglich sein. Dabei sollen die Bundeshilfen künftig vorrangig eingesetzt werden.

 

Stephan Krauß
Pressesprecher

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