Neue Gewerbeflächen in Schmölln übergeben


4,9 Millionen Euro Förderung / Tiefensee: Freiraum für weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region

Mehr Raum für die Wirtschaft in Schmölln: Gemeinsam mit Bürgermeister Sven Schrade und Uwe Melzer, Landrat des Altenburger Lands, hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute den fünften Bauabschnitt des Industrie- und Gewerbegebiets „Crimmitzschauer Straße“ freigegeben. Das rund 15 Hektar große Areal war in den vergangenen rund zwei Jahren erschlossen worden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf gut 6,5 Millionen Euro. Das Land hat das Vorhaben mit knapp 4,9 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert.

„Schmölln hat sich in den vergangenen Jahren wirtschaftlich hervorragend entwickelt, die Nachfrage nach Gewerbeflächen bleibt hoch“, sagte Tiefensee. So sei auch jeder neue Bauabschnitt des nunmehr insgesamt knapp 70 Hektar großen Industriestandorts „Crimmitzschauer Straße“ stets innerhalb kürzester Zeit vollständig belegt gewesen. „Mit dem jetzt fertiggestellten fünften Bauabschnitt wollen wir dem Aufschwung der Region den nötigen Freiraum geben“, so der Minister. Insgesamt stehen netto rund acht Hektar Fläche zur Vermarktung bereit.

Das Areal „Crimmitschauer Straße“, im Süden der Stadt Schmölln und durch die Nähe zur Autobahn A 4 verkehrsgünstig gelegen, wurde seit Anfang der 90er Jahre erschlossen. Die dafür notwendigen Investitionen in Höhe von rund 17,6 Millionen Euro unterstützte das Land mit Fördermitteln in Höhe von rd. 13,5 Millionen Euro. Die Erschließung im nunmehr weitgehend abgeschlossenen fünften Bauabschnitt umfasste im Wesentlichen die Geländeregulierung, den Bau einer Stichstraße einschließlich einer Wendeanlage für Lastzüge, die Errichtung von Entwässerungsanlagen (Schmutzwasserpumpwerk, Abwasserdruckleitung, Trinkwasserleitung, Löschwasserversorgung) sowie landschaftspflegerische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wie Neuanpflanzungen von öffentlichen Grünflächen oder die Beseitigung von Flächenversiegelungen.


Stephan Krauß
Pressesprecher, Referatsleiter

 

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