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Informationen im Kontext der Corona-Pandemie

Gemeinsames Ziel des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der Thüringer Hochschulen ist es, den Studierenden nach drei überwiegend digitalen Semestern auch unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie so weit wie möglich ein Studium in Präsenz zu ermöglichen. Angesichts derzeit stark steigender Infektionszahlen kehren die Thüringer Hochschulen teilweise zu hybriden und digitalen Formaten zurück. Gleichzeitig unternehmen die Hochschulen große Anstrengungen, dass weiterhin ein großer Anteil von Lehrveranstaltungen, Prüfungen, Praktika usw. in Präsenz stattfinden kann, insbesondere in den Bereichen, in denen digitale Formate gar nicht oder nur eingeschränkt möglich sind. Der Gesundheitsschutz von Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten der Hochschulen, dem oberste Priorität zukommt, wird durch zahlreiche Infektionsschutzmaßnahmen unter Beachtung der entsprechenden Regelungen des Landes und der Maßnahmen der örtlichen Gesundheitsämter sichergestellt.

Für die Teilnahme an Präsenzlehrveranstaltungen sowie in Präsenz durchgeführte Hochschulprüfungen, staatliche und kirchliche Prüfungen sowie für den Hochschulzugang oder die Hochschulzulassung erforderliche Eignungs- oder Eingangsprüfungen, Eignungsfeststellungsverfahren, Auswahlverfahren für zulassungsbeschränkte Studiengänge oder Studierfähigkeitstests gilt die 3G-Regel, d. h. der Zugang steht nur Geimpften, Genesenen und Getesteten mit entsprechenden Nachweisen offen (§ 25 Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung). Impf-, Genesenen- oder Testnachweise sind auf Verlangen den für die Kontrolle verantwortlichen Personen vorzulegen. Als Testnachweis gilt ein negatives Testergebnis eines Antigenschnelltests, eines PCR-Tests oder eines unter Aufsicht vor Ort durchgeführten Selbsttests. An allen Hochschulen besteht die Möglichkeit zur Durchführung eines Selbsttests mindestens zweimal pro Kalenderwoche. Die Hochschulen stellen den Getesteten eine Bescheinigung über das negative Ergebnis der Testung aus. Diese berechtigt ausschließlich zur Teilnahme und zum Zutritt im Bereich der Hochschule und des Studierendenwerks Thüringen.

Die 3G-Zugangsbeschränkung gilt auch für die Verpflegungseinrichtungen des Studierendenwerks Thüringen (Mensen, Cafeterien).

Für alle anderen Hochschulveranstaltungen und -bereiche (z. B. Hochschulbibliotheken, Verwaltungsgebäude) können die Hochschulen entsprechende Zugangsbeschränkungen regeln.

Die Zulässigkeit und Ausgestaltung des allgemeinen Hochschulsports richtet sich nach den allgemeinen Regelungen zum Freizeitsport (§ 18 Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung).

Die nähere Ausgestaltung obliegt den Hochschulen und dem Studierendenwerk Thüringen, die entsprechende Regelungen in ihren Infektionsschutzkonzepten treffen. Bitte informieren Sie sich zu den örtlich geltenden Regelungen bei Ihrer Hochschule und dem Studierendenwerk.

Aktuelle Pandemie-Regelungen für Hochschulen finden Sie unter Hochschulrecht.

Unterstützung für Hochschulen

Programm „CoronaStudierendenHilfe“

Im laufenden Wintersemester 2021/22 soll der Lehrbetrieb wieder vorwiegend in Präsenz von Lehrenden und Studierenden stattfindenden. Nun gilt es, an den Hochschulen Angebote für Studierende zu etablieren, um pandemiebedingt entstandene Lernlücken abzubauen, mögliche Lernrückstände aufzuholen und damit negative Auswirkungen für den weiteren Studienverlauf zu minimieren. Zur Bewältigung dieser Situation z. B. durch zusätzliche Lehraufträge, Brücken- oder Intensivkurse oder Mentorenprogramme werden die Hochschulen des Landes vom TMWWDG finanziell unterstützt.

Verschiedene Studien sowie Umfragen unter Studierenden haben ergeben, dass vermehrt psychosoziale Probleme bei Studierenden als direkte Folge der Corona-Pandemie auftreten. Das TMWWDG wird deshalb das Studierendenwerk Thüringen beauftragen, seine psychosozialen Beratungsangebote zu erweitern, um hier Abhilfe zu schaffen und den Studierenden vermehrt entsprechende Hilfsangebote zu unterbreiten.

Das gesamte Programm in Höhe von 2,35 Mio. Euro wird mit Mitteln aus dem Hochschulpakt 2020 finanziert und läuft bis einschließlich 2023.

Sonderfonds „Digitale Hochschullehre II“

Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie stellt das Thüringer Wissenschaftsministerium auch im Jahr 2021 zusätzliche Mittel für mehr Digitalisierung an den Thüringer Hochschulen bereit. Dazu wird der Sonderfonds „Digitale Hochschullehre II“ mit nochmals 2,8 Millionen Euro zum Ausbau digitaler Lehrformate aufgelegt, damit die Hochschulen die derzeitigen Herausforderungen an die Infrastrukturen besser meistern können. Weitere Informationen hier.

Höchstbefristungsdauer für Qualifizierungen im Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Rechtsverordnung erlassen, durch die die Auswirkungen der Pandemie auf befristet beschäftigte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrer Qualifizierungsphase abgefedert werden sollen. Die Höchstbefristungsdauer für Qualifizierungen im Wissenschaftszeitvertragsgesetz wird zusätzlich zur gesetzlich im Mai 2020 beschlossenen Verlängerungsmöglichkeit um sechs Monate um weitere sechs Monate verlängert: WissZeitVG -Befristungsdauer-Verlängerungs-Verordnung (WissBdVV).

Unterstützung für Studierende

Corona-Finanzhilfe Thüringen

Studierende in finanziellen Schwierigkeiten können mit der „Corona-Finanzhilfe Thüringen“ - gegebenenfalls mehrfach - eine finanzielle Unterstützung beantragen. Die Corona-Finanzhilfe des Landes beläuft sich auf 800 Euro, die jeweils zur Hälfte als Zuschuss und als zinsloses Darlehen gewährt wird. Damit bietet das Land neben der Überbrückungshilfe des Bundes eine eigene finanzielle Unterstützung für bedürftige Studierende an (wobei allerdings beide Leistungen nicht kumuliert werden können).

https://www.stw-thueringen.de/finanzen/hilfen-in-coronazeiten.html

Programm „StudiumThüringenPlus“

Als Starthilfe für Studienanfänger an Thüringer Hochschulen greift das Land den Erstsemestern durch das Programm „StudiumThüringenPlus“ mit einer Einmalzahlung zum Studienstart in Höhe von 500 Euro als Zuschuss für die studentische Erstausstattung unter die Arme. Beantragen können es alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger, die sich erstmals für ein Präsenzstudium an einer Thüringer Hochschule immatrikuliert haben und einen Antrag auf Förderung nach dem BAföG gestellt haben bzw. bei ausländischen Studierenden eine entsprechende Selbstauskunft vorlegen. Die Laufzeit des Programms reicht zunächst bis zum Beginn des Wintersemesters 2023/2024. Das „StudiumThüringenPlus“ kann  beim Studierendenwerk Thüringen beantragt werden: 

https://www.stw-thueringen.de/finanzen/studiumthueringenplus.html

BAföG / Regelstudienzeitverlängerung

Für alle an den Thüringer Hochschulen immatrikulierten und nicht beurlaubten Studierenden wurde die individuelle Regelstudienzeit im Wintersemester 2020/2021 und im Sommersemester 2021 um bis zu zwei Semester verlängert. Daraus folgt, dass BAföG-Empfängerinnen und Empfänger in Thüringen bis zu zwei Semester länger BAföG erhalten können. Zudem kann der nach § 48 BAföG erforderliche Leistungsnachweis entsprechend später vorgelegt werden. Eine Einzelfallprüfung pandemiebedingter Verzögerungen im Studium entfällt damit. Weitere Informationen unter:

https://www.stw-thueringen.de/finanzen/bafoeg/faq-bafoeg.html

Einen aktuellen Überblick über alle vom Bundesministerium für Bildung und Forschung getroffenen besonderen Regelungen für die Anwendung des BAföG gibt es unter:

https://www.bafög.de/

Prüfungsfristen für Studien- und Prüfungsleistungen

Die in den Prüfungsordnungen festgelegten Fristen für die Erbringung von fachsemestergebundenen Studien- und Prüfungsleistungen verlängern sich um bis zu zwei Semester.

Langzeitstudiengebühren

Die Pflicht zur Zahlung von Gebühren für eine Regelstudienzeitüberschreitung ist für das Sommersemester 2020, das Wintersemester 2020/21 und das Sommersemester 2021 ausgesetzt.

Weiterführende Informationen

Umfassende Informationen für Studierende sowie Unterstützungs- und umfangreiche Beratungsangebote, auch psychologische Beratung im Zuge der Pandemie, gibt das Studierendenwerk Thüringen.

Weiterführende Informationen bieten jeweils auch die Hochschulen:

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Universität Erfurt

Fachhochschule Erfurt

Technische Universität Ilmenau

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Hochschule Nordhausen

Hochschule Schmalkalden

Bauhaus-Universität Weimar

Hochschule für Musik Frank Liszt Weimar

Duale Hochschule Gera-Eisenach

SRH Hochschule für Gesundheit

 

 

Aktuelle Informationen für Unternehmen

COVID-19

Hier finden Sie Informationen für Unternehmen in Thüringen, die wirtschaftlich vom Corona-Virus betroffen sind.

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