Studienfinanzierung

Ausbildungsförderung (BAföG)

Ziel der Ausbildungsförderung nach dem BAföG ist es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, unabhängig von ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation, eine schulische Ausbildung beziehungsweise ein Studium zu absolvieren, die/das ihren Fähigkeiten und Interessen entspricht. Sie können Ausbildungsförderung erhalten, wenn Sie als Schülerin/Schüler oder Studierende/ Studierender die erforderlichen Mittel für ihren Lebensunterhalt und Ihre Ausbildung nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen beziehungsweise aus dem Einkommen Ihrer Eltern oder Ihres Ehegatten/Lebenspartners aufbringen können. Eine Förderung ist auch für einen Ausbildungsaufenthalt im Ausland möglich.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen für die Förderung einer schulischen Ausbildung oder eines Studiums in Deutschland oder im Ausland sowie zur Beantragung von Förderungsleistungen können Sie den folgenden Seiten entnehmen:

Online-Antrag BAföG

Sie können Ihren BAföG-Antrag nicht nur per Post, sondern unter www.bafoeg-thueringen.de auch auf elektronischem Weg stellen. Mit nur wenigen Klicks können Sie die online ausfüllbaren Antragsformulare finden, ausfüllen und an das zuständige Amt für Ausbildungsförderung elektronisch übersenden. Zudem erhalten Sie eine Liste der Unterlagen, die dem Antrag beigefügt werden müssen. Diese können Sie einscannen und per Upload ebenfalls elektronisch übersenden.

Die Verwendung dieser Antragsformulare bietet Ihnen zahlreiche Vorteile. Ihre Antragsangaben werden auf Plausibilität und Vollständigkeit geprüft. Sie bekommen Hilfestellungen zu den Eingaben. Sie können jederzeit die Eingabe Ihrer Daten in das Formular unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen; die bereits eingegebenen Daten werden verschlüsselt auf Ihrer lokalen Festplatte, auf Wunsch mit einem Passwort geschützt, gespeichert. Ihre Daten stehen Ihnen auch für einen Wiederholungsantrag jederzeit wieder zur Verfügung. Zudem können Sie problemlos den Stand der Bearbeitung Ihres Antrages oder der hochgeladenen Dokumente abfragen. Die BAföG-Beantragung wird damit nicht nur unkomplizierter und transparenter, sondern auch schneller. Sind alle Antragsangaben vollständig und plausibel, können Sie die Daten an das zuständige Amt für Ausbildungsförderung übertragen und Ihr Antrag erhält eine Telenummer.

Sodann haben Sie verschiedene Möglichkeiten, den ausgefüllten Antrag wirksam beim Amt für Ausbildungsförderung zu stellen:

  1. Papierlose Online-Antragstellung mit der eID-Funktion Ihres Personalausweises bzw. Ihres elektronischen Aufenthaltstitels: Voraussetzung ist die aktivierte Onlinefunktion sowie ein Kartenleser oder ein Android-Mobilgerät mit NFC-Schnittstelle. Dann können Sie Ihren BAföG-Antrag direkt elektronisch beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung einreichen. Die Übertragung des Antrags mittels der eID gilt als Antragsdatum. Alternativ - Online-Antragstellung mit De-Mail (nicht bei jedem Amt für Ausbildungsförderung möglich): Voraussetzung ist ein eigener De-Mail-Account und ein De-Mail-Account des Amtes für Ausbildungsförderung. Der Versand der pdf-Datei hat mit Absenderbestätigung zu erfolgen. Das Datum des Versands gilt als Antragsdatum.
  2. Online-Antragstellung mit unterschriebenem pdf-Dokument per E-Mail: Dazu müssen Sie den ausgefüllten Antrag ausdrucken, unterschreiben und einscannen. Den Antrag nebst Unterlagen laden Sie über das Dokumenten-Upload hoch und übermitteln ihn so dem Amt für Ausbildungsförderung. Das Eingangsdatum gilt als Antragsdatum.
  3. Online-Antragstellung mit unterschriebenem pdf-Dokument per Post oder persönlich: Sie können Ihren ausgefüllten Antrag ausdrucken, unterschreiben und per Post an das Amt für Ausbildungsförderung senden oder dort persönlich abgeben. Das Eingangsdatum gilt als Antragsdatum.

Bitte lesen Sie sich die Hinweise zum Online-Antrag genau durch. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Amt für Ausbildungsförderung.

Deutschlandstipendium

Seit dem Wintersemester 2011/2012 können sich Studienbewerber und Studierende auch an den Thüringer Hochschulen um die Vergabe von „Deutschlandstipendien“ nach dem Stipendienprogramm-Gesetz bewerben. Mit „Deutschlandstipendien“ werden begabte und leistungsstarke Studierende mit einem Betrag in Höhe von 300 Euro monatlich gefördert. Neben den bisher erbrachten Leistungen werden bei der Auswahl der „Deutschlandstipendiaten“ auch gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, oder besondere soziale, familiäre oder persönliche Umstände berücksichtigt. Ab August 2013 können deutschlandweit bis zu 1,5 Prozent der Studierenden einer Hochschule ein „Deutschlandstipendium“ erhalten. In den nächsten Jahren soll sich die Anzahl der „Deutschlandstipendiaten“ stufenweise auf 8 Prozent der Studierenden einer Hochschule erhöhen.

Studienbewerber und Studierende, die sich um ein „Deutschlandstipendium“ an einer Thüringer Hochschule bewerben möchten, wenden sich direkt an die jeweilige zuständige Stelle der Hochschule, an der sie immatrikuliert sind oder sich um einen Studienplatz beworben haben. Die an den Thüringer Hochschulen für das „Deutschlandstipendium“ zuständigen Ansprechpartner sind hier verzeichnet. Über die Vergabe der „Deutschlandstipendien“ entscheidet die Auswahlkommission der Hochschule. Weitere Informationen über den Bewerbungszeitraum und das Vergabeverfahren sind dem Internetauftritt der jeweiligen Thüringer Hochschule, die „Deutschlandstipendien“ vergibt, zu entnehmen. Weitere Informationen zum „Deutschlandstipendium“ sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen sind dem Internetauftritt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu entnehmen.

Weitere Informationen

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