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Rennsteig wird noch erlebbarer: Staatssekretär Malsch übergibt Förderbescheid für neue touristische Highlights


Der Rennsteig, Deutschlands ältester und bekanntester Fernwanderweg, bekommt ein neues Gesicht: Einen Förderbescheid über gut 720.000 Euro hat Thüringens Landwirtschaftsstaatssekretär Marcus Malsch dazu am heutigen Dienstag an Antonia Sturm, Geschäftsführerin des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V. und Peggy Greiser, Landrätin des Landkreises Schmalkalden-Meiningen und Vorstandsvorsitzende des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V., übergeben.

Das Geld fließt in Maßnahmen, die den Rennsteig aufwerten und die Qualität vor Ort deutlich steigern. Dazu gehört die komplette Neubeschilderung des Fernwanderwegs – mit dem Ziel, Erlebnis, Komfort und Orientierung für Wanderer und Radfahrer spürbar zu verbessern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 960.000 Euro. Mit der Übergabe des Förderbescheids kann nun mit der Umsetzung des Projekts – von der Ausschreibung bis zur Montage der neuen Schilder – begonnen werden. 

„Mit über 700.000 Gästen im vergangenen Jahr hat der Rennsteig erneut seine touristische Anziehungskraft unter Beweis gestellt. Durch die Modernisierung der Beschilderung und der Infrastruktur wollen wir den Rennsteig weiter aufwerten und für Wanderer und Radfahrer noch attraktiver machen. Eine verlässliche Ausschilderung ist Grundvoraussetzung für jede erfolgreiche Wanderregion“, sagte Staatssekretär Malsch.

Auch Antonia Sturm hat die Bedeutung des Projekts für die Region unterstrichen. „Der Rennsteig ist das Herzstück unseres Tourismus – aber sein Erfolg ist kein Selbstläufer. Um ihn auch für kommende Generationen attraktiv zu halten, müssen wir ihn kontinuierlich weiterentwickeln. Die bewilligten Fördermittel ermöglichen gezielte infrastrukturelle Verbesserungen, steigern nachhaltig die Aufenthaltsqualität und stärken den Rennsteig als einzigartiges Erlebnis für Gäste und Einheimische.“

Im Rahmen des Projekts wird der 169,7 Kilometer lange Rennsteig komplett nach den Vorgaben der „Touristischen Wanderwegekonzeption“ beschildert. Dies schließt die Anbringung von Markierungszeichen sowie die Markierung aller Weggabelungen ein. Auch der Rennsteig-Radweg wird modernisiert: Mit dem grünen Rennsteig-R, einem stilisierten Radfahrer und zusätzlichen Informationstafeln zur Landschafts- und Kulturgeschichte wird die Strecke sowohl sicherer als auch informativer gestaltet. Darüber hinaus sollen an ausgewählten Standorten sogenannte Selfie-Punkte sowie Klimaliegen und Sitzgruppen zum Verweilen einladen und das Naturerlebnis bereichern. Die bereits vorhandenen Rennsteighäuser werden mit digitalen Schließsystemen ausgestattet, um den Gästen flexiblen Zugang rund um die Uhr zu ermöglichen. Am Rennsteighaus „Neue Ausspanne“ in Tambach-Dietharz wird eine Webcam installiert, die einen ersten Vorgeschmack auf Wetter und Umgebung bietet.

Der Rennsteig ist Deutschlands ältester und bekanntester Höhenwanderweg. Er erstreckt sich über 169,7 Kilometer von Hörschel bei Eisenach im Westen bis nach Blankenstein im Osten Thüringens. In der „Touristischen Wanderwegekonzeption“ des Landes wird er als eine von 17 Top-Routen der Priorität A geführt.


Stephan Krauß
Pressesprecher
 

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