„Die Bestandsaufnahme ist richtig, wenn auch wenig überraschend: Die Konsumausgaben in Deutschland laufen der Wirtschaftsleistung und den Investitionen davon. Die wirtschaftliche Situation bleibt unbefriedigend. Das für 2026 erwartete viel zu geringe Wirtschaftswachstum beruht vor allem auf schuldenfinanzierten Staatsausgaben. Viele strukturelle Probleme, von der Überregulierung über die Energiekosten bis zu den ungebremst steigenden Kranken- und Rentenversicherungsbeiträgen, sind weiterhin ungelöst. Nach der zutreffenden Diagnose braucht es deshalb jetzt wirksame Medizin, um den ‚kranken Mann Europas‘ endlich wieder fit zu machen. Deutschland muss sozial- und finanzpolitisch in die Kur, auch wenn der Heilungsprozess schmerzhaft wird. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat im Jahreswirtschaftsbericht erneut eine Reihe wirksamer Therapievorschläge gemacht. Sie muss diesen Weg weitergehen und darf sich nicht ausbremsen lassen.“
Zum Jahreswirtschaftsbericht 2026: https://www.publikationen-bundesregierung.de/pp-en/search-for-publications/jahreswirtschaftsbericht-2026-2404596
Stephan Krauß
Pressesprecher